Eric Esser

 

Quantitative Explorationen | Master 2017

Im Masterprojekt „Quantitative Explorationen“, beschäftigte ich mich mit additiven Herstellungsverfahren, besser bekannt als 3D-Druck. Der Fokus lag auf dem FDM-Verfahren.
Hierbei wird ein Kunststoffdraht durch ein Heizelement geführt, dort aufgeschmolzen und anschließend auf das darunter befindliche Druckbett aufgetragen, wodurch sich schichtweise, beliebige Geometrien erzeugen lassen.Mit Hilfe des 3D-Drucks, wollte ich die Kontrolle über den gesamten Gestaltungsprozess behalten. Angefangen bei der Idee, den ersten Prototypen, bis hin zum Produktionsmodell wurde ausschließlich das FDM-Verfahren verwendet. Gearbeitet habe ich mit einem open-source RepRap Selbstbau-Drucker, dem „Laydrop Berlin – I3 Prusa“, mit dem sich gleichzeitig verschiedene Materialien verarbeiten lassen, da er über einen zweiten Extruder verfügt.

Bei der Auseinandersetzung mit dem FDM-Verfahren ging es mir um eine allgemeingültige Prozessoptimierung. Ich untersuchte dabei die Pfadgenerierung der 3D-Druck Software, den s.g. Slicern. Auf Basis meiner Erkenntnise wurden die CAD Modelle entsprechend für das FDM-Verfahren konstruiert. In Kombination mit den entsprechenden Materialien, lassen sich Strukturen mit erstaunlichen Eigenschaften generieren, was sowohl die Belastbarkeit, als auch visuelle und haptische Reize anbelangt.