Sebastian Fengler

 

Synthese, Ko-Kreation, Objekte | Master 2017

Grundgedanke meines Vorhabens ist es, eine Brücke zwischen dem Gestalter und dem Konsument zu bilden, ihm handwerkliche Eingriffsmöglichkeiten in das Produkt zu ermöglichen aus der eine geleitete Varianz resultiert. Ich gebe dem Konsumenten als Gestalter einen Rahmen in dem er einen entscheidenden Teil zum Produkt beiträgt und zum Koautor und Koproduzenten wird.
Mein Ansatz ist es eine Serie von unvollendeten Produkten zu gestalten, die vom Konsumenten vollendet werden. Er gibt dem Produkt damit die versprochene Funktionalität und einen persönlichen Ausdruck. Er führt handwerkliche Eingriffe am Produkt durch, die weniger ein handwerkliches Geschick, eher ein Interesse an der eigenhändigen Vollendung, voraussetzen. So wird der Konsument vom passiven Nutzer zum aktiven Bestandteil im Produktionsprozess. Es entstehen eigene Unikate, in dem die Spuren des eigenen Eingriffs einen entscheidenen Teil der Gestaltung ausmachen. Statt etwas Vollkommenes und Fertiges anzustreben, schaffe ich einen Rahmen, der handwerkliche Möglichkeitsräume schafft.