Jan Tepe

 

Transzendenz der Wahrnehmung | Master 2017

Ausgangspunkt des Projekts ist die menschliche Identitätsbildung durch die dem Körper zu Grunde liegenden Sinne. In weiterführender Auseinandersetzung erschien es sinnvoll sich auf den Berührungssinn einzugrenzen, da dieser die Selbstwahrnehmung am intensivsten fördert. Zielsetzung ist es, die Selbstbildung unter dem Aspekt der Selbstwahrnehmung durch die Intensivierung des Berührungssinnes zu thematisieren. Folglich sollen Kleidungsstüke entworfen werden, die durch die Interaktion mit dieser eine Gegenresonanz auf der Haut erzeugen. Durch die künstliche Intensivierung der körpereigenen Wahrnehmung entsteht eine Art Enthebung natürlicher Möglichkeiten, welche in verschiedenen Zukunftsszenarien relevant sein kann und die Frage nach dem Nutzen von Kleidung neu definiert.

In gestalterischer Hinsicht bezieht sich das Projekt ausschließlich auf den menschlichen Körper. So werden lediglich Farben verwendet werden, die im oder am Körper selbst zu finden sind. Auch werden Silhouetten und kleidungsbezogene Volumina vom menschlichen Körper selbst abgeleitet.

Zusammenfassend ist die Identitätsbildung durch den menschlichen Körper der Kernpunkt des Projekts, sowohl Konzeptionell als auch gestalterisch.