CORNNIE | Wen-Hsin Tu | 2019

 

cornnie – SEATING FOR CORNER SPACES | Masterarbeit 2019

Der Bereich zwischen dem öffentlichen und privaten Raum werden mit der Zeit immer offener. Die Menschen, die diesen „Zwischen Raum“ benutzen, haben sich diversifiziert. Diese Interaktionen können unseren Alltag bereichern und Inspiration geben, aber führt auch zu Stresssituationen bzw. das Fehlen von kleinen Rückzugsorten.

„Eck-Möbel“ bildet das Konzept dieses Designs, durch diese Reihe von Möbel können Benutzer sich im Ecke-Raum wohlfühlen. Man kann dort einen relativ persönlichen Raum haben, aber es wird keine Tür oder Wand zwischen den Menschen geben. Die Verteilung der Menschen im Raum wird sich variieren, noch dazu werden das Miteinander und die Zurückgezogenheit zwischen Menschen kompletter sein. Die Möbel können auch zeigen, dass nicht nur initiative während der Interaktion sein muss, manchmal müssen wir uns ein bisschen zurückziehen, um uns wohl zu fühlen. Im Gegensatz zur Interaktion, die das gemeinschaftliche Miteinander als Lösung sieht, ist hier die Zurückgezogenheit die Basis von allem.

In dem finalen Entwurf habe ich durch die miteinander-abstimmende Struktur des Objekts und Raums eine Brücke zwischen Objekt und Raum aufgebaut. Weiterhin spielen die Objekte, die ich mitzubringen versuche, eine wichtige Rolle: Sie bilden ein Medium zwischen Mensch und Raum. Die Beziehung zwischen den Beiden verursacht die spezifischen Charaktere des Objektes. Diese Charaktere sind auch Zeichen für die Benutzer, wie sie durch die Führung des Objektes den Raum mit einer anderen Weise nutzen können. Dieser Prozess bietet ihnen eine neue Erfahrung.

The places between public and private space, are becoming more open as time goes on. The people who use these„in-between spaces” are diverse. The interactions in these spaces enrich our everyday lives and provides inspiration, but also lead to stressful situations due to the lack of places to retreat.

Corner furniture builds on these observations. Users can feel comfortable in corner spaces through the use of the seating and can create a relatively personal space there without building a wall between each other. Through the redistribution of people in a space, the togetherness and seclusion between people are more complete. The furniture also shows that we don‘t always need to be proactive in seeking interaction, but can take a step back and make ourselves comfortable. Instead of seeing togetherness as the answer, I’ve focused on our tendency towards seclusion.

The relationship between object and space are used in the final design to create dialogue between them. The objects which I’ve designed play an important role, they create an interface between people and space. This interrelationship leads to the specific characters of the objects, and these characteristics also seem to hint to the user how they can use the space in a novel way. The process empowers the users to experience their environment with a new perspective.

Prozess

Betreuer

A. Kufus, I. Hans