Schau20

>> SCHAU20 <<

SCHAU20 fasst die Ergebnisse des Sommersemesters 2020 zusammen,
dessen gemeinsamer Ausgangspunkt 
alte gespendete Tischdecken aus
einem Nachlasses waren. In zusammenarbeit mit CEECEE wurde das Format der SCHAU20 und dessen MAGAZIN entwickelt.

 

 

 

 

 

 

Hier finden sich neben Projektergebnissen in Form von
Videodokumentationen auch das gemeinsame Shooting
ausgewählter Arbeiten von Studierenden mit
SÖREN DRASTRUP wieder.
Die Präsentation der Schau20 finden Sie hier.

 

 

 

 

 

 

TISCHLEIN ENTDECKT DICH! // Basisprojekt 2. Semester

Die allgemeine Tischkultur ist, bis auf besondere Gelegenheiten etwa zu bestimmten Feiertagen, in Vergessenheit geraten, und Knigge wird heutzutage nur noch belächelt. Der grundlegende Wandel zur Industrialisierung spiegelte sich im Laufe des letzten Jahrhunderts auch in einem radikalen Wandel der Esskultur wider. Dabei repräsentieren nicht nur der Akt des Speisens, sondern auch die gedeckte Tafel, das Ambiente und Tischmanieren die kulturelle Identität und Weltanschauung (z.B. Gastfreundschaft), und zeigen grundlegende und tief verwurzelte kulturelle Besonderheiten auf. 

In diesem Projekt wurden interessante Tischkulturen, Traditionen und Rituale recherchiert. Basierend auf Schnittgrundkenntnissen von Rock und Bluse wurden in Zweierteams ein Outfit kreiert, das über die digitale Kommunikation gemeinsam gestaltet und dann einzeln zuhause gefertigt wurde. 

 

 

 


Weitere Dokumentationen des 2. Semesters hier.

C_R_N // Entwurfsprojekt 4. Semester

gegen Strich und Faden
oder
why and how to be a fashion designer
in and after times of crisis

Globale Katastrophen verändern die Welt. So auch jetzt. Covid-19 verschiebt weltweit das, was wir gewohnt waren. So stellt es auch die gewohnten Parameter in der Mode, ihres Gestaltens und Nutzens einmal mehr in Frage. Übliche Prozesse der Materialisierung und Verwendung sind derzeit unterbrochen. Sie müssen überdacht und neu erfunden werden. Gut so. Die Bewertungsmaßstäbe für Qualität und Quantität unserer Disziplin stehen schon länger auf dem Prüfstand. Corona lässt vielleicht mehr denn je am eigenen Können und Tun zweifeln. Auch gut so.

In diesem Projekt wurden die Zeiten materialer Restriktionen genutzt, nichtmateriale Dimensionen in Mode und Kleidung besser verstanden, ergründet und für eigenes Designverständnis formuliert.

Der designer ist eine Art Moralist. Er wertet. Seine Tätigkeit besteht aus Wertungen.
Aber welche Wertungen treffen Designer*innen?
Welche Moralkraft haben die Dinge?
In welchem Verhältnis stehen Design und ethisches Handeln?
Welche Bewertungsmaßstäbe gelten?

 

Weitere Dokumentationen des 4. Semesters hier.

 


 

“NOT MACHT ERFINDERISCH” LET´S PROVE IT! // Entwurfsprojekt ab 5. Semester

Gefangen in den eignen vier Ländern. Aufgrund der Covid19 Ausgangssperre standen keine Nähmaschinen, nicht das gewünschte Material und nicht die erforderlichen Tools zur Verfügung. Vor diesem Ausgangspunkt mit zwei von Hand gefertigten Tischdecken bestand die Herausforderung, mindestens ein Kleidungsstück zu fertigen, mit Mitteln, die einem Zuhause zur Verfügung stehen, denn Limitierungen fordern einen heraus – anders zu denken und zu handeln, wodurch völlig neue Techniken, Formen und vor allem Lernweisen entstehen können. 

Im Team ist man bewiesen stärker. In einer ungewissen Zeit wie dieser ist Zusammenarbeit auf das digitale limitiert. Wie schaffen wir es durch ein gemeinsames Know How und Ausprobieren einen Zusammenhang zwischen unseren Arbeiten herzustellen ohne sich physisch zu treffen? 

 

 

NEXT // Entwurfsprojekt ab 5. Semester

Vergangenes betrachten , analysieren und zelebrieren
neue Zugänge ausprobieren
ungewohnte Einblicke bemerken
Perspektiven wechseln
Überraschendes entdecken
Geschichten erfinden

Denn alles ist anders und alles wird anders werden. Werte werden sich verschieben auch in der Mode, aber das was sich schon vor dem Jetzt immer deutlicher bemerkbar gemacht hat und in dem Danach noch weniger wegzudenken sein wird ist, dass der Mode nur durch besondere gestalterische Sorgfalt und den bewussten nachhaltigen Umgang mit Kleidung ein Morgen bescheren wird und sie als wertvolles Kulturgut bewahrt werden kann. Werte entstehen durch Geschichten. Die emotionale Verbindung zu Objekten ist grundlegend für unsere persönliche Verbindung zu ihnen und ihrer Wertschätzung. Für gute Gestaltung braucht es auch eine gute Geschichte.

Tischdecken erzählen uns Geschichten, in dem wie und wo sie gemacht wurden, welchen Tisch sie geziert haben und wer über sie gesprochen hat. Sie waren Ausgangspunkt für Recherchen und inspirierten zu eigenen Geschichten.  In diesem Projekt entstanden Kleidungsstücke oder Accessoires, die eine Übersetzung von den vergangenen zu neuen Geschichten wiederspiegeln. Bei der Realisierung spielte die Erzeugung von Wert durch Ästhetik, Qualität, Einzigartigkeit, Handwerk, Detail und die Verarbeitung eine prägende Rolle.

 

 

 

 

 

 


 

Weitere Dokumentationen der Projekte hier.